Januar 20

Wie ein Finanzplan für Unternehmen zum Gamechanger wird

Wenn ein Bergsteiger einen neuen Gipfel besteigen möchte, was macht er da? Wandert er einfach drauf los?

Nope, nee! Er fängt an, die Route zu planen. Er überlegt sich im Vorfeld, wo er langgehen soll, welche Gefahren auf ihn gegebenenfalls lauern und wo der beste Kompromiss ist zwischen gefährlicher Route und schnellster Route.

Jeder verantwortungsbewusste Bergsteiger bereitet sich intensiv auf seinen Marsch vor.

Hmm, wie baue ich denn jetzt die Brücke zwischen einem Bergsteiger und Dir als Unternehmer?

Ahh, ich hab's.

Genau wie ein Bergsteiger verfolgen wir als Unternehmer auch Ziele. Zumindest sollte das so sein. Diese Ziele können und sollten wir planen. Und wenn wir über betriebswirtschaftliche Ziele reden, dann solltest Du einen Finanzplan aufstellen.

Dabei ist es übrigens egal, ob Du Geld von einer Bank oder einen Investor brauchst, oder nicht? Wenn Du Dein Unternehmen aktiv und zielgerichtet weiterentwickeln möchtest, dann ist der Finanzplan Dein (vielleicht noch übersehener) Freund.

Glaubst Du nicht? Dann lies mal weiter.....

Was ist ein Finanzplan?

Ein Finanzplan, also so wie ich ihn verstehe, ist das wichtigste strategische Werkzeug, dass Du als Unternehmer beherrschen darfst und solltest. Mithilfe eines professionellen und wasserdichten Finanzplans, kannst Du Dein Unternehmen aktiv steuern, es genau dahin führen, wo Du es haben möchtest. Denn Du hast die einmalige Chance im Rahmen einer Trockenübung durchzuspielen, was sich wie und bis wann verändern sollte, damit Du Dein Ziel rechtzeitig erreichen kannst. 

Dafür solltest Du ein paar Spielregeln kennen und beherrschen. Doch keine Angst. Das ist alles KEINE eine Raketenwissenschaft und im weiteren Verlauf dieses Artikels wirst Du viele hilfreiche Inspirationen und Impulse erhalten. 

Zu dem Thema habe ich in meinem Podcast auch eine Podcast-Folge veröffentlicht:

Warum braucht jedes Unternehmen einen Finanzplan?

Grundsätzlich unterscheide ich gerne zwei Arten von Unternehmen. Die einen starten gerade, sind also in der Gründung oder wurden gerade gegründet (sog. „Startups“). Die anderen Unternehmen gibt es schon seit ein paar Jahren und haben sich bereits behauptet. Meist verfolgen sie das Ziel (noch) profitabler zu werden (sog. „etablierte Unternehmen“). Und für beide Arten von Unternehmen gibt es besondere Gründe einen Finanzplan zu haben. 

Fangen wir mit den „Startups“ an:

Darum sollte JEDES STARTUP mit einem Finanzplan arbeiten

Jedes Unternehmen beginnt mit einer Geschäftsidee. Es ist ganz egal, ob Du zur Finanzierung Deiner Geschäftsidee nun Geld brauchst, oder mit Eigenmitteln starten möchtest. Eine gute (Geschäfts-) Idee zu haben ist schön und gut. Aber es nützt Dir nunmal gar nichts, wenn Du einfach loslegst, um dann irgendwann später festzustellen, dass Du all Dein, über viele Jahre zusammengespartes, Geld verloren hast. Alles, was dann bleibt, sind lange Nächte, weil Dir Deine Finanzsorgen den Schlaf rauben.

Mit einem Finanzplan kannst Du Deine Geschäftsidee schon im Vorfeld testen und ziemlich gut abschätzen, ob Deine Idee auch zu einem profitablen Business taugt. Dies beinhaltet auch die Chance, dass Du Liquiditätskrisen bereits verhindern kannst, bevor Du Dein Unternehmen überhaupt startest. Nur mit einem sinnvoll kalkulierten Kapitalbedarf kannst Du richtig durchstarten und Dich gleichzeitig auf das konzentrieren, für das Du selbst brennst.

Übrigens: Wenn Du mal mit den wirklich erfolgreichen Unternehmern redest, oder diese googelst, dann wirst Du feststellen, dass diese eine Gemeinsamkeit haben.

Sie haben alle eine klare Vision und eine genaue Strategie, wie Sie dieser Vision Näherkommen wollen. Dafür haben sie ein Maßnahmenpaket definiert. Um sicherzustellen, dass dieses Maßnahmen auch jederzeit umsetzbar sind, haben sie für genügend Liquiditätsreserven gesorgt. Und um diese zu kalkulieren, haben sie einen Finanzplan erstellt,

Bingo.

Darum sollte auch JEDES etablierte Unternehmen einen Finanzplan haben

Eine professionelle Unternehmenssteuerung ist, unabhängig von der Unternehmensphase, wichtig für den Gewinn. Und eine gute Rentabilität (also genug Gewinn) ist die Voraussetzung für eine gute Liquidtätsreserve. Und die führt Dein Unternehmen sicher durch jede Wirtschaftskrise.

Daher ist es wirklich für jedes Unternehmen wichtig, regelmäßig zu überprüfen, ob es auf Kurs ist.

Frage Dich bei der Analyse Deiner Daten:

  • Entwickelt sich Dein Unternehmen genau in die Richtung, die Deiner Vision entspricht?
  • Greifen die Massnahmen/Ideen in dem Umfang, wie Du es geplant hast?
  • Welche Risiken ergeben sich (z. B. in der Liquidität, oder beim Personal), wenn Dein Business so wächst, wie Du Dir das vorstellst? 

Diese Fragen und noch so einige mehr, kannst Du beantworten, wenn Du für Dein Unternehmen einen Finanzplan erstellst – und ihn mindestens 2x pro Jahr aktualisierst. 

Denn wenn Du die IST-Zahlen, neben die PLAN-Zahlen schreibst, wirst Du Risiken und Chancen erkennen, noch bevor sie eintreten. So kannst Du deutlich früher Maßnahmen planen und Dir wahrscheinlich sogar einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. 

Gerade durch die Analyse von Planabweichungen wirst Du sehr viel lernen. Diese Erkenntnisse werden Dir in Kombination mit Deinem Bauchgefühl (von mir aus auch Deiner „Nasenspitze“) helfen, Markttrends früher zu erkennen und Zusammenhänge aufzudecken, die Du bisher wahrscheinlich nicht mal vermutest.

Wachstum bedeutet Investitionen tätigen und die kosten (viel) Geld

Wenn Du mit Deinem Unternehmen wachsen möchtest, stehen häufig Investitionen an, die schnell ein paar Hunderttausend oder sogar mehrere Millionen EUR kosten. Soviel Geld hat kaum ein Unternehmen auf dem Bankkonto liegen. Also muss ein Kredit her, oder ein Investor gefunden werden.

Ein Investor wird Dir nur dann Geld zur Verfügung stellen, wenn Du zuvor einen Finanzplan erstellt hast. (Siehe auch die Ausführungen zu Startups oben)

Gerade etablierte Unternehmen wenden sich für frisches Kapital häufig zunächst an ihre Hausbank. Und somit kommt das Kreditwesengesetz ins Spiel.

Das Kreditwesengesetz und der Finanzplan

Gem. § 18 Kreditwesengesetz (KWG) ist die Sicherstellung Deiner Kapitaldienstfähigkeit ein ganz wesentliches Bonitätskriterium.

Unter der Kapitaldienstfähigkeit wird verstanden, dass Du dauerhaft Deine finanziellen Verpflichtungen erfüllen kannst. Du ahnst es schon. Das darfst Du Deiner Bank über einen Finanzplan detailliert nachweisen.

Rechtliche Anforderungen für einen Finanzplan

Basel ist nicht nur eine schöne Stadt. Aber nicht nur das. Denn Du hast vermutlich schon mal von BASEL III gehört. Die entsprechenden Richtlinien sind jedenfalls dafür verantwortlich, dass für Dein Unternehmen ein sog. Rating durchgeführt wird. Dieses Rating bestimmt dann letztlich, ob und zu welchen Konditionen ein Kredit gewährt wird. Um ein solches Rating durchführen zu können, wird ein Finanzplan benötigt.

Da haben wir es wieder. 🙂

Und dann ist da noch die Verordnung, mit der Du Dich hoffentlich nie wirklich näher beschäftigen mußt - die Insolvenzverordnung. Nach dieser kannst Du nämlich eine drohende Zahlungsunfähigkeit anzeigen, während eine vorliegende Zahlungsunfähigkeit tatsächlich angezeigt werden muss. Um hier der üblichen Ordnung zu genügen, wird ebenfalls ein Finanzplan vorausgesetzt.

Du siehst: Sobald Du Geld von einer Bank oder einem Investor benötigst, wirst Du ohnehin liebevoll dazu gezwungen einen Finanzplan zu erstellen

Wie ist ein professioneller Finanzplan aufgebaut?

Ein Finanzplan hat vor allem das Ziel die langfristige Rentabilität und mindestens ausreichende Liquidität zu untermauern. Da die Höhe des Gewinns maßgeblich für die Liquidität verantwortlich ist, können wir auch festhalten, dass die Überprüfung, ob Dein Unternehmen zusätzlichen Kapitalbedarf hat, das eigentlich Ziel eines Finanzplans ist.

Entsprechend sollte ein Finanzplan genau diesem Ziel folgend aufgebaut sein. 

In meinem Artikel „Finanzplan erstellen: Alles, was Du als Unternehmer wirklich wissen möchtest“ habe ich eine konkrete 8-stufige Schritt für Schritt-Anleitung gegeben, wie ein professioneller Finanzplan strukturiert sein sollte. 

Finanzplan erstellen: Die optimale Struktur

Diese 8 Schritte zeigen die wesentlichen Elemente eines vollständigen und professionellen Finanzplans. In dem oben verlinkten Artikel gehe ich auf diese 8 Schritte im Detail ein.

Es hat sich dabei bewährt sog. Eingabeblätter von den Ergebnisblättern zu trennen und eine erprobte Reihenfolge bei der Ermittlung der Zahlen einzuhalten. Weitere Details liest Du in dem verlinkten Artikel.

Die geheime Zutat von Finanzplänen, die Banken lieben

Weißt Du warum fast alle Finanzpläne sehr schnell in Schubladen oder auf irgendwelchen Servern vergammeln? Weil die Transformation in den Geschäftsalltag fehlt. Und die wird mit „geheimen Zutat“ möglich (boah, irgendwann werde ich noch copywriter 🙂 )

Ich möchte Dir sehr ans Herz legen, dass Du zusätzlich zu den Eingabe- & Ergebnisblättern ein weiteres Blatt anlegst. Dort möchtest Du dann auflisten:

  • Welche Annahmen hast Du bei der Ermittlung Deiner Zahlen getroffen? Was hast Du als gegeben vorausgesetzt, sodass diese möglich sind? Das kann z. B. die Einstellung neuer Mitarbeiter betreffen, dass es keinen erneuten Lockdown gibt oder die bestellten Maschinen pünktlich geliefert werden. Du verstehst schon, was ich meine....
  • Welche Maßnahmen solltest Du gemeinsam mit Deinem Team unbedingt umsetzen, damit sich die Ergebnisse auch in den Zahlen widerspiegeln können? Genau an dieser Stelle formulierst konkrete Aufgaben, Projekte, die Du in den Arbeitsalltag einbauen möchtest. Hierfür gilt es Freiräume und Rahmenbedingungen zu schaffen.
  • Welche Risiken können die im Finanzplan verankerten Zahlen torpedieren? Was könnte passieren, sodass diese Planzahlen zu reinen Wunschzahlen verkommen? Hier könntest Du jetzt z. B. so etwas wie eine neue Pandemie, den Verlust von Schlüssel-Mitarbeitern oder einer Verkaufslizenz aufführen. 

Wenn Du diese drei Punkte gewissenhaft abgearbeitet hast, steht einer erfolgreichen Transformation Deiner Planung in Deinen Geschäftsalltag nichts mehr im Wege. Außerdem wird es Dir bei der unterjährigen Analyse der IST-Daten (inkl. Vergleich mit Deinem Plan) viel leichter fallen, die Herleitung der PLAN-Daten nachzuvollziehen. Wir Menschen vergessen nämlich gerne mal ein paar Details. Und gerade aus dem ehrlichen Abgleich: „Was habe ich angenommen und was ist dann tatsächlich passiert?“ wirst Du so viel lernen. Diese Learnings sind dann der Schlüssel zu (noch) besseren Annahmen im Rahmen der nächsten Planung. Und irgendwann sind Deine Annahmen dann so gut, dass Du ein Jahr vor allen Mitbewerbern weißt, was in Deinem Markt möglich ist. 

Das ist KEIN Witz.

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So wird der Finanzplan zu Deinem wichtigsten strategischen Instrument

Strategisch zu arbeiten bedeutet fokussiert auf ein langfristiges Ziel hinzusteuern. Langfristig ist alles was mindestens 3 Jahre von heute entfernt ist. 

Dann gilt es eine Antwort auf die folgenden Fragen zu finden: 

Wenn ich mit meinem Unternehmen in 3 Jahren das Ziel XY erreicht haben möchte: 

  1. 1
    Wo sollte ich dann in einem Jahr stehen?
  2. 2
    Und wie erreiche ich das dann mit meinem Unternehmen? 
  3. 3
    Welche Schritte sollte ich kurzfristig einleiten, um die verschiedenen Unternehmensbereiche / Abteilungen auf Kurs zu bekommen?

Dabei gilt: Es ist nicht schlimm, wenn Du ab und zu feststellst, dass Du die im letzten Jahr festgelegte Ausrichtung Deines Unternehmens überarbeiten solltest. Es ist ein Plan und nicht jeder Plan funktioniert. Dann ist es Deine Aufgabe als Unternehmer zu reagieren und zu überlegen, wie Du dennoch, aber auf einem anderen Weg, Dein Ziel erreichen kannst. Und so lernst Du nebenbei in Zukunft bessere Annahmen zu treffen, wenn sich eine vergleichbare Situation vorfindest.

So holst Du mit Deinem Finanzplan frisches Kapital in Dein Unternehmen

Als Kapitalgeber unterscheiden wir typischerweise vor allem zwei große Gruppen. Auf der einen Seite sind hier die Banken zu nennen, auf der Anderen die Investoren.

Gerade bereits bestehende, kleinere Unternehmen denken zunächst an Ihre Hausbank, wenn sie zusätzliches Kapital benötigen. Dieses Kapital wollen sie also über einen Kredit von der Bank erhalten. Wenn Du Dich auch für diesen Schritt entscheidest, nimmst Du Fremdkapital auf, weil dieses Kapital von jemanden Fremden (also jemanden, der nicht direkt zu Unternehmen gehört) kommt. 

Bei Investoren ist das etwas anders, denn diese beteiligen sich mit ihrem Geld an Deinem Unternehmen. Sie erhalten also Unternehmensanteile, in dessen Höhe sie dann auch an zukünftigen Gewinnen partizipieren. Daher ist das Geld des Investors in der Bilanz als Eigenkapital zu berücksichtigen.

Egal, wen Du jetzt von Deinem Unternehmen oder auch Deiner Geschäftsidee überzeugen möchtest, wichtig ist zu verstehen, wonach jeder Kapitalgeber eigentlich sucht.

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Darum geht einem Kapitalgeber wirklich

Warum ist es für Banken und Investoren so wichtig, dass Du einen wasserdichten Finanzplan ablieferst? Was suchen sie wirklich?

Die Antwort erscheint einfach. Sie suchen profitable Unternehmen / Geschäftsideen, mit denen sie Geld verdienen können.

Der springende Punkt ist, dass eine Geschäftsidee selbst niemals Geld verdienen wird. Denn das macht immer der Unternehmer. Der Unternehmer erweckt die Idee und formt aus ihr ein profitables Business. Das wird aber immer nur dann gelingen, wenn der Unternehmer auch das „Unternehmer 1 × 1“ gelernt hat und erfolgreich anwendet:

Eigentlich suchen Kapitalgeber UnternehmerInnen, die aus einer guten Geschäftsidee ein profitables Unternehmen machen!

Und woran erkennen diese Finanzexperten solche Unternehmerpersönlichkeiten?

Solche Unternehmer schaffen es auf Augenhöhe mit den Finanzexperten über die eigenen Zahlen zu diskutieren.

Aber was heißt das eigentlich? Auf Augenhöhe diskutieren?

Wenn der Banker/Investor merkt, dass Du nicht nur einen wasserdichten Finanzplan erstellt hast, sondern Du selbst auch wirklich in den Zahlen steckst, dann hast Du den Jackpot fast schon geknackt.

Es sollte Dir gelingen eine angenehme Gesprächsatmosphäre herzustellen und Deinen Gesprächspartner auch von Dir persönlich zu überzeugen.

Wenn nämlich der Banker von Dir überzeugt ist, dann wird es Dir gelingen, ihn von Deinem Unternehmen zu überzeugen. Vorausgesetzt, die Entwicklung der Zahlen Deines Finanzplans passen zu der story, die Du erzählst (und die im Textteil nachzulesen ist).

Musst Du das Finanzierungsgespräch allein führen?

Natürlich nicht. Gerade, wenn Du Dich dafür entscheidest, auf einen externen Experten (das kann Dein Steuerberater oder ein anderer Dienstleister sein) bei der Erstellung Deines Finanzplans zurückzugreifen, kannst Du diesen zum Gespräch mitnehmen.

Es zeugt von unternehmerischer Reife, wenn Du Deinem Kapitalgeber gegenüber reinen Wein einschenkst und im Gespräch in Detailfragen Deinen Experten antworten lässt. Wichtig ist nur, dass Du nicht das gesamte Gespräch dem Experten überlässt, sondern dem Kapitalgeber zeigst, dass Du Deine Zahlen grundsätzlich selbst im Griff hast.

F.A.Q.

Warum ist der Finanzplan so wichtig?

Dein Finanzplan sollte Dein wichtigstes strategisches Werkzeug sein, mit dem Du in einer Art „Trockenübung“ die Zukunft Deines Unternehmens planen und aktiv gestalten kannst. Über aus den (Plan-) Zahlen abgeleitete Maßnahmen, stellst Du sicher, dies keine theoretische Übung bleibt, sondern direkter Einfluss auf Deinen Geschäftsalltag vorherrscht.

Was gehört in einen Finanzplan?

Alles was den Gewinn und den Kontostand Deines Unternehmens beeinflusst. Also vom Umsatz über Kosten, bis Abschreibungen aus Investitionen & Steuern. Geh‘ am besten Schritt für Schritt vor. Eine detaillierte Beschreibung, wie Du einen [Finanzplan erstellst] findest Du im verlinkten Artikel.

Gibt es einen Unterschied zwischen einer Gewinn-und-Verlust-Rechnung und Liquiditätsplanung?

Oh ja, die Gewinn- & Verlustrechnung zeigt Dir „nur“ ob Dein Geschäftsmodell profitabel ist, also Gewinn erwirtschaftet. Gewinn ist aber nur eine buchhalterische Größe, von der alleine Du Dir nichts kaufen kannst, dafür brauchst Du Geld. In der Liquiditätsplanung siehst Du wieviel von dem Gewinn wann auf Deinem Konto ankommt.

Über wie viele Jahre muss ein Finanzplan ausgelegt sein?

Ich rate Dir, Deinen Finanzplan auf 3 Jahre auszulegen.

Ist eine Planung von mehreren Jahren nicht unrealistisch?

Klar, je weiter Du in die Zukunft planst, desto unsicherer werden Deine Prognosen. Trotzdem bietet Dir gerade die3-Jahresplanung eine perfekte Mischung und schlägt vor allem die Brücke zu Deinen langfristigen Unternehmenszielen.

Mit welchem Tool erstelle ich einen Finanzplan?

Das entscheidest Du gerne nach persönlichem Geschmack. In der Regel empfehle ich mit Excel zu beginnen. Wenn Du das aber patu nicht möchtest, dann ist CANEI.digital eine tolle Option.

Gibt es eine geförderte Beratung für die Finanzplanerstellung?

Auf jeden Fall kann ich Dich auch persönlich bei der Erstellung Deines Finanzplans unterstützen. Ob außerdem eine Förderung infrage kommt, sollten wir im Einzelfall prüfen. Buch Dir dazu gerne ein [kostenloses ZAHLENGESPRÄCH]. Ich bin z. B. bei der BAFA als Berater zertifiziert und kann daher meine Leistungen über einige Programme fördern lassen.

Viele Unternehmer und erst recht viele Selbstständige unterschätzen die Power eines wasserdichten Finanzplans. Sie halten einen Finanzplan für ein Stück Papier, dass entweder für den Bankberater gemacht ist, oder um Fördermittel zu beantragen. Auf jeden Fall würde er in der Schublade verschwinden.

Mach diesen Fehler auf keinen Fall. Gib dem Finanzplan eine echte, faire Chance. Du wirst mir dann später dafür danken!

Geschäftserfolg fängt immer mit einem Plan an...

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Jörg Roos

Ich befähige kleine und  mittelständische Unternehmen eine finanzielle Statbilität zu erreichen, die es ermöglicht auch in Krisenzeiten weiter wachsen zu können!

Last Updated on 17. September 2020 by Jörg


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