Kostenloses Geschäftskonto? So triffst Du die richtige Entscheidung!
kostenloses Gescaeftskonto

Kostenloses Geschäftskonto? So findest Du als Einzelunternehmer oder Geschäftsführer die perfekte Lösung!

Kohle. Zaster. Penunsen. Ganz egal welchen Ausdruck Du für Deine Moneten, äääh Dein Geld, auch nutzt. Irgendwo muss es ja hin. So eint Dich ein Problem mit jedem Unternehmer dieser Welt.  Alle standen und stehen irgendwann vor der Qual: Die Auswahl eines Geschäftskontos, dass auch die Bedürfnisse eines Einzelunternehmers berücksichtigt. Und wie es in der heutigen Zeit nun mal so ist, sollte es möglichst ein kostenloses Geschäftskonto sein.

Streng genommen kannst Du als Freiberufler und Einzelunternehmer auch Dein privates Girokonto nutzen. Das wäre sogar mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung vereinbar.

Aber ich rate Dir DRINGEND davon ab.

Private und geschäftliche Finanzen solltest Du streng voneinander trennen. Das macht Dein Leben einfacher.

Und nicht nur Deins.

Nicht nur, dass Dein Steuerberater weniger Arbeit dabei hat, Deine Belege zu sortieren und zu buchen. Auch wenn es bei einem Einzelunternehmer aktuell nicht sehr wahrscheinlich ist, als solcher kannst Du eine Betriebsprüfung nicht kategorisch ausschließen. Und solltest Du mal in die unangenehme Situation einer Betriebsprüfung durch das Finanzamt kommen, dann möchtest Du ja nicht gleich auch Deine privaten Finanzen offenlegen.

Oder?

Also macht es Sinn, dass Du Dir frühzeitig Gedanken machst, wo Du ein Geschäftskonto eröffnen möchtest und welche Ansprüche Du hast.

Mal ganz abgesehen von Deinen Ansprüchen. Es gibt so ein paar Dinge, die Du bei der Auswahl Deines Geschäftskontos beachten solltest.

Was ich meine? Das klären wir jetzt sofort. Wenn Du ein Geschäftsführer für Einzelunternehmer im speziellen suchst, habe ich gleich auch noch einen besonderen Tipp für Dich (Achtung Spoiler-Alarm).

Also stay tuned und legen wir los!

Geschäftskonto bei einer Direktbank oder Filialbank?

Das ist die ganz grundsätzliche Frage, vor der Du stehst. Reicht Dir eine Direktbank oder soll es lieber die klassische Filialbank sein?

Diese 4 Entscheidungskriterien sollten Dir bei der Entscheidung helfen.

Geschäftskonto anonym oder mit persönlicher Note?

Das ist wohl eher eine Typfrage. Bist Du eher der Typ, dem es ausreicht mit seiner Bank eher anonym, als via Telefon oder Internet kommunizieren zu können oder stehst Du auf den persönlichen Kontakt und möchtest gerne auch mal ein persönliches Wort mit dem Banker Deines Vertrauens wechseln?

Im Gegenzug ist zum Beispiel Online-Banking und auch die papierlose Kommunikation mit Filialbanken häufig nicht ganz so weit ausgebaut wie mit Direktbanken. Wenn Du also eher der Onlinetyp bist, wie ich es an dieser Stelle bin, dann wird Dir eine Direktbank wohl eher in die Karten spielen.

Ich finde, hier gibt es kein richtig oder falsch – überleg halt, was besser zu Dir passt.


Die Kosten eines Geschäftskontos

Jetzt wird es etwas handfester. Ein Blick auf die monatliche Grundgebühr kann da nur ein erster Schritt sein. Direktbanken haben bei den Gebühren klar die Nase vorn. Die Kostenvorteile durch den Verzicht auf ein dichtes Filialnetz geben sie an ihre Kunden weiter. In vielen Fällen erhältst bei den Direktbanken sogar ein kostenloses Geschäftskonto – am Ende wird einfach ein normales Girokonto dazu eröffnet. (Mehr Infos dazu findest Du zum Beispiel unter: girokontenonline.com)

Aber nicht jede Bank erlaubt die Nutzung der kostenlosen Konten für unternehmerische Zwecke. Schau besser in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Bank nach, bevor Du ein Konto eröffnest.

Also, kostenseitig haben Direktbanken zumeist die Nase vorn. Nur hier findest Du ein kostenloses Geschäftskonto.


Bargeld und Geschäftskonten

Zunächst mal etwas ganz Grundsätzliches zum Thema Bargeld im Geschäftsalltag.

Wann immer es geht und bitte setz’ Dich wirklich ernsthaft mal an einem regnerischen Nachmittag mit dem Thema auseinander, also wenn nur irgendwie möglich, dann verzichte auf Bargeld in Deinem Unternehmeralltag. 

Wenn Du regelmäßig mit Bargeld agierst, in welche Richtung auch immer, musst Du ein Kassenbuch* führen. Sobald Du dann eine Betriebsprüfung bekommst und der freundliche Herr vom Finanzamt findet eine Unregelmäßigkeit oder sowas, dann.......

Ich weiß, es gibt Branchen, da kannst Du nun mal nicht auf Bargeld verzichten. Während das Bezahlen von Handwerker-Rechnungen in der Zwischenzeit weniger geworden ist (spätestens nachdem eine steuerliche Anerkennung nur bei Überweisung des Rechnungsbetrages noch möglich ist), ist dies im Einzelhandel oder in der Gastronomie noch üblich.

Wenn dies bei Dir der Fall ist, dann werden Direktbanken für Dich ausscheiden. Denn Bareinzahlung auf ein Geschäftskonto bei einer Direktbank ist nicht vorgesehen.

Hier punkten die Filialbanken. Diese haben Tag-Nacht-Tresore oder Einzahlsysteme für ihre Kunden – aber eben auch nur für ihre Kunden.

Naja und dann gibt es ja auch noch den anderen Fall. Du möchtest Geld abheben. 

(Und glaub mir, wenn Du die glitzernden Augen des freundlichen Herren vom Finanzamt mal live gesehen hast, wenn er einen Fehler in Deinem Kassenbuch gefunden hat, dann möchtest Du gar kein Bargeld mehr....)

Jedenfalls ist die Bargeldversorgung für Kunden der Direktbanken einfach zu lösen, auch ohne eigene Geldautomaten. Üblich ist etwa die gebührenfreie Nutzung fremder Automaten über eine Kreditkarte. In vielen Fällen ist dies sogar gebührenfrei möglich. 

Wenn dein Geschäftskonto mal leer ist: Unternehmenskredite

Ja, auch der Fall kann eintreten. Entweder, weil Dein Business nicht ganz so läuft, wie Du Dir das vorstellst oder weil größere Investitionen anstehen. Dann brauchst Du einen Kredit.

Häufig steht Dir auf dem Geschäftskonto ein sog. Kontokorrentkredit zur Verfügung, also eine Kreditlinie, über die Du frei entscheiden kannst - wie beim privaten Girokonto der Dispokredit.

Ob Du so einen Kontokorrentkredit haben möchtest oder nicht, ist natürlich wieder eine „Geschmacksfrage“. Wenn Du diese damit verbundene, gefühlte Flexibilität haben möchtest, dann hilft es Dir mit einem Finanzplan, den Du ja sowieso für die Unternehmenssteuerung vorliegen hast, zur Bank zur gehen. 

Sofern Dein Finanzplan logisch nachvollziehbar und fehlerfrei ist, kannst Du auf diese Weise sogar die Höhe Deines Kredites bestimmen.

Achtung: So ein Kontokorrentkredit ist teuer. Nicht selten zahlst Du mehr als 10% Zinsen für den in Anspruch genommenen Betrag. Das ist auf keinen Fall sinnvoll, wenn Du nicht nur einen ganz kurzfristigen Liquiditätsengpass überbrücken möchtest. Im Rahmen einer handfesten Unternehmenskrise oder wenn Du eine Investition tätigen möchtest, rate ich Dir mit Deiner Filialbank über einen „normalen“ Kredit zu verhandeln. 

Upps, der Frosch ist schon aus dem Glas: Ja, ich rate in diesem Fall eher zu einer Filialbank mit einem persönlichen Ansprechpartner. Natürlich kannst Du auch über Direktbanken Kredite erhalten, aber häufig macht die persönliche Note, hier einen entscheidenden Unterschied.

ABER:

Erst recht, wenn Du Einzelunternehmer bist, aber auch wenn Du für Angestellte verantwortlich bist: Du solltest einen Kredit, egal in welcher Form, unbedingt vermeiden. Einzige Ausnahme sind für mich Investitionen in sehr großer Höhe. Dann steigerst Du ja auch den Wert Deines Unternehmens und in solchen Fällen kann eine Fremdfinanzierung sogar sehr sinnvoll sein. 

In allen anderen Fällen rate ich Dir, dass Du Dich lieber mit Deinen Finanzen ernsthaft beschäftigst und prüfst, ob Du Deine Zahlen wirklich im Griff hast. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten, die wirklich jeder Unternehmer übernehmen kann, kannst Du einen Kontokurrentkredit sicher vermeiden. Solltest Du hierzu Fragen haben, dann folge diesem Link.

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Meine Suche nach dem perfekten und möglichst kostenlosen Geschäftskonto für Einzelunternehmer

Ich hatte es versprochen. Und ich stehe zu meinem Wort. Immer.

Natürlich stand auch ich vor dieser Entscheidung. Und ich habe sie mir nicht leichtgemacht. Ganz zu Beginn, habe ich sogar ein verwaistes Girokonto, das ich kaum nutzte dafür genommen. Aber als sich das Business so langsam entwickelte, war für mich schnell klar, dass jetzt ein richtiges Geschäftskonto her muss.

Also habe ich mich aufgemacht und recherchiert und dann schnell einen Zettel rausgeholt und meine Antworten auf die oben vorgestellten Kriterien erarbeitet.

persönlicher Kontakt vs. Online-Komfort

Für mich war der Online-Komfort ganz wichtig. Es sollte alles online möglich sein. Der persönliche Kontakt war mir schnuppe. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal in einer Filiale war, obwohl wir auch ein Girokonto bei der Sparkasse haben. Ja wir haben mehrere Konten, aber das ist ein ganz anderes Thema – und es geht nicht um „mein Geld / Dein Geld“.

Kosten

Nun, ich habe mein Business ja nebenberuflich begonnen. Und als Controller achte ich fast natürlicherweise auf meine Kosten, wobei ich auch ganz anders kann. Aber auch das ist jetzt nicht Thema. Jedenfalls sollte es nach Möglichkeit ein kostenloses Geschäftskonto sein. (zumindest mal, so lange mein Business noch eher leise nebenher lief....)

Bargeldverfügbarkeit

Brauch ich nicht. Will ich nicht. Gibt es nicht!

Kredite

Du ahnst meine Antwort und auch dieses Mal werde ich Dich nicht enttäuschen:
Brauch ich nicht. Will ich nicht. Gibt es nicht! 

Mit den Vorstellungen „bewaffnet“, zog ich also durchs Internet. Das war so vor gut einem Jahr, also Anfang 2017. Es dauerte gar nicht so lange, da stellte ich mir sehr ernsthaft eine Frage:

Kann KONTIST das perfekte kostenlose Geschäftskonto für mich als Einzelunternehmer sein?  

Du fragst KONTIST, wer?

Ich gebe es zu, ich kannte KONTIST auch zuvor nicht. Aber ich informierte mich.

KONTIST* ist ein StartUP, das eng mit der SOLARIS BANK zusammenarbeitet und im Jahr 2016 gegründet wurde. In dieser Kombination hat sich KONTIST auf Kleinunternehmer, Freiberufler und Selbständige fokussiert – ich passte also genau ins Beuteschema.

Wenn Du selbst Solopreneur oder eben Einzelunternehmer bist, dann hast Du vielleicht auch die Erfahrung gemacht, von denen mir öfters berichtet wurde. Viele Banken erwecken zumindest den Anschein, dass sie uns als Zielgruppe gar nicht wollen. Man macht es uns einfach schwer – warum auch immer, denn in der Regel wollen wir ja gar keinen Kredit.

KONTIST ist da anders. Die wollen uns Einzelkämpfer. KONTIST möchte mit uns zusammenarbeiten, die wir für unser Thema brennen. Denn genauso wie wir vieles anders machen wollen, möchte KONTIST Banking anders machen.

Was macht KONTIST zu einem besonderen Geschäftskonto für Einzelunternehmer?

Für mich sind da folgende Dinge besonders relevant:

Sicherheit

Selbstverständlich ist das Geld bei KONTIST in sicheren Händen. Alle deutschen Regeln gelten hier und werden befolgt.

Konto-Eröffnung like a Boss

Wenn Du zu einer normalen Filialbank gehst, um ein Konto zu eröffnen, kommst DU 1 Stunde später mit einem prall gefüllten Aktenordner wieder raus. Bei Kontist rufst Du eine Rufnummer über die hauseigene App an, startest das Video-Ident-Verfahren und hast 10 Minuten später ein Konto eröffnet. Ich habe das in meinem Wohnzimmer vor dem Kamin mit einer Tasse Kaffee gemacht. Toll!

Kontist macht mir das Leben leichter. 

In den App-Einstellungen habe ich alle meine Angaben gemacht und unter anderem auch meinen Einkommenssteuersatz hinterlegt. Dadurch zieht die App nun automatisch (!) von jedem Umsatz den entsprechenden Teil ab und legt diesen auf ein „Unterkonto“. Wenn dann die Einkommensteuerzahlung ansteht, hast Du das Geld dort liegen und bekommst keine Schockstarre. Easy! Diese automatische Steuerrücklage funktioniert auch bei der Umsatzsteuer. Na klar!

Permanenter Überblick

Jede Kontobewegung, egal ob Einnahme oder Ausgabe kann ich direkt in der APP grob kategorisieren. So gebe ich an, ob es sich um Umsatz mit 19% Umsatzsteuer, 7% Umsatzsteuer oder 0% Umsatzsteuer handelt oder ob es sich um eine Steuerzahlung, Geschäftsausgabe oder eine private Einlage handelt. All das funktioniert mit einem Fingerwisch – swipe & be happy.

Immer informiert

Die informiert mich über jede Kontobewegung per Push-Benachrichtigung.  OK, so lange dies vorwiegend Umsätze sind ist das schön. Wenn irgendwann mehr Kontobewegungen durch Ausgaben als durch Einnahmen verursacht werden, sind die Push-Meldungen vermutlich eher nervig.

Flexibel dank integrierter BUSINESS-DEBIT-Card

Klar! Auch ich kaufe im Internet ein. Hier mal eine neue Software, da mal einen Kurs usw. Gut, dass es da eine kostenlose Kreditkarte auf Guthabenbasis (DEBIT-CARD) gibt. Die virtuelle Kreditkarte ist kostenlos dabei. Mit dieser kann ich jedenfalls ganz normal bezahlen und dann wird der Betrag meinem Geschäftskonto belastet. Prima.

Transparentes Kostenmodell

  • Kontoführungsgebühren: Fehlanzeige. (kostenloses Geschäftskonto – Check!)
  • Physische Kreditkarte: 29 EUR pro Jahr
  • Rücklastschriften: 3 EUR plus Fremdgebühren
  • Überweisungsänderungen-/Rückrufe: 10 EUR

Fertig – warum bekomme ich bei anderen Banken eigentlich mehrere DINA4-Seiten als Preisverzeichnis?

Sehr schön ist auch die direkte Verknüpfung zu debitoor – einem Rechnungsmanagement-SaaS (Software as a Service). Schnittstellten zu weiteren Anbietern werden wohl folgen, wie Chris Plantener als KONTIST-Mitgründer im Podcast der Paperless Pioneers verraten hat. Da Chris zuvor CEO bei debitoor war, ist diese enge Verzahnung kein Zufall. J

Für mich waren diese Punkte ausschlaggebend und deshalb habe ich mich auch gerne für KONTIST als Geschäftskonto für mich als Einzelunternehmer entschieden. Und ich bin wirklich happy mit dieser Entscheidung.

Einen Kritikpunkt habe ich aber doch: Es gibt bis heute keine Möglichkeit KONTIST im Browser direkt zu bedienen. 100% mobile ist hier bislang die Devise. Auf Nachfrage wurde mir zwar versichert, dass die Browser-Lösung im Q2/2018 folgen soll, aber trotzdem soll dieser Punkt hier nicht unerwähnt bleiben. Für mich ist das kein großes Problem, da ich aktuell auch auf debitoor setze und dort dann alle Zahlungen ebenfalls verfolgen kann.

Zu debitoor und anderen Alternativen werde ich übrigens bald eine kleine Testserie starten. Wenn Du hierzu Wünsche oder Anregungen hast, dann melde Dich doch bei mir entweder per email oder einem der Social Media-Kanäle. Oder schreib‘ dazu einfach einen Kommentar unter diesem Artikel. Ganz wie Du magst.

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