Business Mastery 2019: Was auch Du unbedingt für Dein Unternehmen wissen solltest
Business Mastery 2019

Business Mastery 2019: Was auch Du unbedingt für Dein Unternehmen wissen solltest

Es ist Samstagmorgen, 9 Uhr. Ich bin gerade im Convention Center von Palm Beach angekommen. Gemeinsam mit ein paar Hundert anderen stehe ich in der Empfangshalle und warte. Bald geht es los. Gleich gehen die Türen auf und die Business Mastery 2019 von Tony Robbins wird beginnen. Ich bin gespannt, wie ein Flitzebogen und voller Vorfreude. Es erwarten mich 5 intensive Tage, in denen ich viel lernen werde.

In diesem Artikel gebe ich Dir einen Einblick in meine 5 Key-Learnings, so dass auch Du von diesem Event profitieren wirst.

Aber zunächst erwarten mich ein paar Überraschungen.

Überraschung 1: Es herrscht eine eisige Atmosphäre

Glücklicherweise bin ich als „PlatinumGuest“ bei diesem Event registriert. Noch mal ein liebes Dankeschön an Gabi Laszinger von Happy Children, die mir diese Möglichkeit eröffnet hat. Gemeinsam gehen wir durch die Sicherheitskontrolle und kommen dann schlussendlich in die Veranstaltungshalle. Ca. 2.500 Teilnehmer aus 65 Ländern werden die Halle füllen und der erste Eindruck ist:

Es ist kalt.

Nein, es ist verdammt kalt.

Gerade wenn man bedenkt, dass ich in Florida bin und draußen deutlich über 20 Grad sind. In der Halle sind es vielleicht 12 bis 14 Grad, eher weniger.

Und es bläst immer mehr kalte Luft in die Halle. Tony Robbins mag das so, sagt man mir. Dank Gabi war ich vorgewarnt und hatte eine Cap und eine dicke Steppweste dabei, die ich über meinen Hoodie ziehen konnte.

Wir sitzen ganz vorne in der 3. Reihe und haben so einen mega Blick auf die große Bühne.

Überraschung 2: Seminar like Showbusiness

Das es auch viel Musik auf dem Event geben würde, war mir ja klar. Aber ich war dann doch davon überrascht, dass Tänzer zunächst mal das Event eröffneten und die Menge aufwärmten. Zu Charthits wurden wir eingestimmt.

Das war richtig Show! „Welcome in the USA“, dachte ich so bei mir.

Drei riesige Leinwände dekorierten übrigens die Frontseite der Halle und ansprechende Animationen unterstützten die Aufwärmbemühungen.

Im Laufe des Events wurden intensive Lerneinheiten dann immer wieder durch Musik, Tanz und Party aufgelockert.

Das wusste ich im Vorfeld und war entsprechend darauf eingestellt.

Trotzdem gebe ich zu, dass ich mich an die ganze Tanzerei und Feierei auf so einem Businessevent erstmal wieder gewöhnen durfte. Aber ich war offen dafür und „groovte“ mich ein. Spätestens am zweiten Tag hatte ich auch daran einen Riesenspaß!

Aber es war trotzdem ar....kalt!

Überraschung 3: Es gibt keine Pausen

Der erste Tag war dann Tony Robbins only. Er zog rund 9 Stunden am Stück durch.

Keine Pause!

Gut, dass ich Obst, Salzstangen und Pistazien dabeihatte. Denn bei allem Eifer, Hunger hat man irgendwann ja schon.

Selbst die Partyeinlagen, habe ich am Ende eher als notwendige Unterstützung der Lerninhalte angesehen. Durch die Bewegung und die Musik fiel es einfacher, das Gelernte mit Bildern und Emotionen zu verknüpfen.

Und es gab jede Menge zu lernen!

Meine Key-Learnings von der Business Mastery 2019

​It’s all about Energy!

Kennst Du das auch? Du sitzt nach einer Nacht mit wenig Schlaf an Deinem Schreibtisch und hast keine Lust. Eigentlich willst Du nur Deine Ruhe. Und dann kommt so eine komische eMail und liefert Dir ein Problem ins Haus. In diesem Moment ist das Problem RIESENGROSS! Es scheint fast unlösbar.

Und jetzt erinnere Dich mal an einen Tag, wo Du richtig gut drauf warst. Kein Schlafmangel und Du strotzt nur so von Power. Wenn jetzt dieselbe eMail kommt und Du somit dasselbe Problem auf dem Tisch hast, was ist dann? Das Problem entpuppt sich als Problemchen und Du kannst es mit Leichtigkeit lösen.

Kennst Du das auch?

Der Unterschied ist unsere Einstellung an dem Tag, unsere Verfassung, oder wie Tony sagt: unser „state“. Ich habe mich hier sofort wiedererkannt und durfte während des Events durchaus alle möglichen „states“ durchlaufen.

Dabei habe ich ganz bewusst erfahren, dass es stimmt, was ich schon oft gehört, aber immer wieder müde lächelnd abgetan habe: Es ist meine Entscheidung, in welchem „state“ ich sein möchte.

Ja, ich kann einfach sagen: Nö, ich will jetzt nicht durchhängen und kann mich dann „neu programmieren“. Natürlich bedarf es hierfür Übung, aber es geht.

Bei dem Event hilft natürlich auch der gesamte Rahmen dabei. Aber seitdem ich zu Hause bin und mit dem Jetlag und einem entzündeten Auge zu kämpfen habe, durfte ich mich auch in dieser Übung versuchen – und es funktioniert!

Und wenn das bei mir funktioniert, dann auch bei Dir!

​​ErfolgREICH denken

Tony Robbins legt auch bei der Business Mastery sehr viel Wert auf die psychologische Komponente im Business.

80% des Erfolgs ist Psychologie und 20% Know How & Technik, so lautet sein „Erfolgsgeheimnis“.

Hmmm, dachte ich so vor mich hin. Das die Art wie ich denke, Einfluss auf meinen Erfolg haben würde, war schon klar. Aber 80 Prozent?

Ich hatte das große Glück im Platinum Bereich von erfolgreichen Unternehmern umzingelt zu sein - aus ganz unterschiedlichen Nationen und ganz verschiedenen Altersklassen. Mit dem einen oder anderen habe ich mich länger unterhalten können, da wir immer wieder zu Gruppen-/ Teamübungen aufgefordert wurden.

Und wenn ich das Gefühl hatte, dass es eine gute Gesprächsebene gab, dann fragte ich „How did you did it?“ (Wie bist Du so erfolgreich geworden?)

Die Antworten waren natürlich immer anders. Aber trotzdem bemerkte ich schnell: Es gibt da ein Muster. Diese Unternehmer denken und handeln anders. Zumindest anders als viele Unternehmer, die ich bisher kennengelernt hatte. Und auch anders als ich selbst!

Ich glaube es war Tony Robbins selbst, es kann aber einer der Guestspeaker gewesen sein, der es so formulierte:

„ErfolgREICHE Menschen entscheiden schnell und bleiben bei der Entscheidung!

Erfolglose Menschen entscheiden langsam und ändern diese Entscheidung schnell und häufig!“

F.U.C.K.

Das hatte ich so schon öfter gehört. Bodo Schäfer sagt das zum Beispiel auch immer mal wieder. Aber es hatte mich bisher nicht wirklich erreicht.

Ich darf mich an meine eigene Nase fassen, denn ja, ich kann mir bei Entscheidungen auch manchmal schwertun und korrigiere dann auch öfter mal nach!

Wie sieht das bei Dir aus?

​​Wir brauchen alle eine EXIT-Strategie

Für „normale“ Unternehmen, war es mir längst klar und ich habe im Rahmen diverser Mentoring-Sessions auch mit einem Teil meiner Kunden immer wieder darüber gesprochen. Es ist wichtig, dass Du als Unternehmer weißt wann, unter welchen Umständen und wie, Du aus Deinem eigenen Business aussteigen möchtest.

Meine geschätzte Kollegin Monika Birkner ist mir mit dieser Forderung in sehr lebhafter Erinnerung.

Für mich als Selbstständiger und Einzelkämpfer, der seinen Traum lebt, blieb das aber immer nicht relevant. Ich möchte meinen Lebensunterhalt mit meinem Business verdienen und das genau so lange, bis ich keine Lust mehr habe. Dann höre ich auf und gut ist. So dachte ich bis vor wenigen Tagen (auch wenn ich mir eigentlich gar keine wirklichen Gedanken dazu gemacht habe. 🙂

Pustekuchen.

Wenn ich den maximalen Erfolg aus meinem Business herausholen möchte, dann sollte es auch ein ultimatives Endziel geben. Einen Punkt, wo ich dann eine Entscheidung treffen darf. Das muss ja kein Verkauf als Exit sein, es kann beispielsweise auch sein, dass ich die Geschäftsführung an einen Mitarbeiter übergebe und selbst einfach nur von außen auf mein Unternehmen schaue und die Verantwortung behalte.

Es gibt hier einige Optionen, die ich in naher Zukunft beleuchten werde. Aktuell habe ich hierzu noch keine Entscheidung getroffen. Außer: Ich werde auch für mich eine Exit-Strategie erarbeiten.

Hast Du eine Exit-Strategie?

​​Selbstständiger oder Unternehmer: Was bin ich denn nun?

Eine lange und alte Diskussion schwebt über diesen Begrifflichkeiten. In der Vergangenheit habe ich es mir immer einfach gemacht und bin den Ratschlägen von z.B. Stefan Frädrich nicht gefolgt.

Ich unterschied wie folgt:

Als Selbständiger bin ich Einzelkämpfer und wenn ich dann fest angestellte Mitarbeiter habe, dann bin ich Unternehmer. Ich habe mir diese Unterscheidung also immer ganz einfach gemacht – auch, weil es für mich immer klar war, dass ich auch als Selbstständiger AN meinem Unternehmen arbeiten sollte.

Gerade auch in Verbindung mit der EXIT-Strategie habe ich diese Definition von Stefan Frädrich Gedankentanken, Tony Robbins, Keith Cunningham & Co jetzt angenommen:

Der Selbständige arbeitet operativ in seinem Business und sorgt dafür, dass v.a. die Kundenaufträge vernünftig abgearbeitet werden. Der Unternehmer denkt strategisch und koordiniert die Prozesse. Er arbeitet an seinem Unternehmen.

Solange ich Einzelkämpfer bin, darf ich zwischen diesen Rollen hin und her hüpfen. So gesehen, ist das nur eine minimale Veränderung für mich, aber das Mindset ist ein Anderes. Denn mein Ziel sollte es sein, zum Voll-Unternehmer zu werden. Das ist bei mir der Fall.

In dem Zusammenhang ist es wichtig zu verstehen, dass wir alle eine Rolle haben, die wir von Natur aus besonders gut ausfüllen. Wir bringen die dafür notwendigen Fähigkeiten als Geschenk mit in unser Unternehmen ein:

  • Artist – also der „Künstler“, der sein Handwerk perfekt beherrscht
  • Manager – derjenige, der Prozesse gut steuern und andere Menschen anleiten kann
  • Owner – derjenige, der Unternehmen aus der Vogelperspektive sieht und diese kauft und verkauft.

Abhängig davon, welche Rolle Du Dir selbst zuweist, darfst Du nämlich Deine Mitarbeiter, Kollegen und Partner aussuchen. Dabei finde ich die von mir neu angenommene Unterscheidung zwischen Unternehmer und Selbständiger als sehr hilfreich.

Übrigens, 80% aller Unternehmer sind vor allem „Artist“.

Du auch?

​​Zahlen kann wirklich jeder

Ein wesentlicher Grund für mich die Business Mastery mitzumachen, war, dass ich mein Role Model „Keith Cunningham“ live erleben durfte – und das aus der dritten Reihe.

Als ich Anfang 2018 mein Business gestartet habe, kannte ich Keith gar nicht. Erst im Laufe des ersten Quartals machte mich Jens Wolff auf Keith aufmerksam. Ich würde im Grunde dasselbe erzählen, wie „dieser“ Keith. Jens empfahl mir das Buch „The ultimate Blueprint to an insanely successful Business” von Keith zu lesen. Ich war platt und begeistert, als ich das tat, weil es eben tatsächlich sehr viele Parallelen gab.

Seitdem lasse ich mich von Keith inspirieren und feiere seine herrlich einfache Art, das Thema Zahlen und Finanzen zu erklären.

Genau das durfte ich jetzt live erleben. Für mich waren weniger die Fachinhalte von Keith relevant, weil ich diese eben durchaus bereits beherrsche. 🙂 Nein, es war wie Keith diese den anderen 2.500 Leuten beibringt und wie diese eben darauf reagieren.

Fantastisch!

Ja, gerade im Bereich Storytelling und dem vereinfachen von Themen, darf ich noch weiter lernen. Klar, ich bin auf einem guten Weg und möchte ja vor allem auch meinen eigenen Stil und meine eigenen Erfahrungen einbringen. Aber gerade, wenn es darum geht „Massen“ zu erreichen, habe ich gemerkt: „Da geht auch noch einiges mehr.“

Es war toll zu erleben, wie begeistert viele der 2.500 Teilnehmer angetan vom Vortrag von Keith erzählten. Viele hatten echte Aha-Erlebnisse und waren begeistert.

Ich habe es ja selbst NOCH(!) nicht gestalten dürfen. Aber ich weiß jetzt, dass das Thema „Zahlen und Finanzen“ auch eine Halle mit 2.500 Menschen begeistern kann. Ich habe erlebt, dass jeder innerhalb kurzer Zeit die relevanten Grundzüge verstehen und anwenden kann.

Bisher war es meine Überzeugung – jetzt ist es Gewissheit!

Da meine Kunden mir das auch immer wieder im Rahmen einer Zusammenarbeit bestätigen, dass ich dieses Thema so angenehm und einfach erkläre, ist klar: Ich werde in Zukunft auch Workshops, Konferenzen und Seminare anbieten und als Speaker vermehrt auf der Bühne stehen.

Ich möchte möglichst jeden Unternehmer erreichen und davon überzeugen, dass es nicht darum geht, zum Buchalter zu werden, wenn man sich mit Finanzen beschäftigt. Aber wenn Du als Unternehmer Dein Business wirklich steuern möchtest, dann kommst Du an Deinen Zahlen nicht vorbei.

Nur wenn Du wirklich verstehst, wie Deine Zahlen zustande kommen, bist Du in der Lage wirklich gute Entscheidungen treffen zu können. Nur wenn Du auch die Dinge siehst, die unter der Oberfläche in Deinem Unternehmen passieren, kannst Du nachhaltig Erfolg haben. Alles andere ist nichts weiter, als ein Glücksspiel!

Zahlen und Finanzen sind nicht kompliziert und müssen auch nicht trocken sein. Wenn wir das ganze unnötige „Gedöns“ weglassen, dass die BWL-Theorie so schön aufbläst, aber gerade für kleine Unternehmen keinen Mehrwert bringt, dann ist es ganz einfach und wirklich jeder versteht es!

Du auch!

Für Dich bedeutet das: Ich werde noch im ersten Halbjahr 2019 einen ersten Tagesworkshop für eine kleine Gruppe anbieten. Erste Details werde ich schon bald über Facebook, LinkedIN und natürlich meinem Newsletter verraten.

Wenn Du bis dahin nicht warten möchtest, dann buch Dir ein kostenloses ZahlenGespräch mit mir und wir können sofort loslegen.

Und in ein paar Jahren buche ich uns eine große Halle und Du kannst alle Deine Mitarbeiter und Geschäftsfreunde mitbringen. 🙂

Wie klingt das für Dich?

Bleib erfolgreich!

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  • Alex sagt:

    Hi Jörg,

    danke für diesen tollen Bericht. Das macht direkt Lust, dort auch mal mitzumachen.

    Die Exit-Strategie wird von vielen Selbstständigen unterschätzt. Hast du schon eine Idee, wie du das als Personal Brand umsetzen würdest?

    LG Alex

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