Praesentationen im Controlling

Warum Präsentationen für Dein StartUP verdammt wichtig sind

Um das Thema Controlling machen viele ohnehin „gerne“ einen Bogen. Präsentationen lösen häufig auch keine Jubelschreie aus. Dann sollten Controlling-Präsentationen ja so ziemlich zum Schaurigsten zählen, was der Unternehmeralltag für Dich bereithält.

Ist das so? Dann lies mal weiter und setz mal meine Brille auf.

OK?

Kommunikation ist die Verknüpfung zwischen StartUP und Investor

Du hast eine tolle Businessidee. Du weißt, dass es einen Markt für Deine Idee gibt. Außerdem hast Du schon erste Partner gefunden, mit denen Du Deine Idee in ein marktfähiges Produkt weiterentwickeln könntest. Alles was Dir fehlt ist das Kapital. Also suchst Du einen Investor.

Das ist häufig in der seed-Phase ein Business Angel, die dann später durch Venture Capital-Gesellschaften ergänzt oder abgelöst werden. Im Rahmen Deines ersten Pitch und bei jeder Anschlussfinanzierung, stehst Du vor demselben Problem:

Du darfst Deine Idee so kommunizieren, dass eine unbekannte Person in diese Ideen investieren möchte.

Das schaffst Du nur, wenn Du es schaffst, in Deinem Pitch zu begeistern. Das wiederum schaffst Du nur mit der richtigen Kommunikation. Insofern ist die Kommunikation das Bindeglied zwischen Deinem StartUP und Deinem neuen Investor.

Präsentationen & Controlling – es kommt zusammen, was zusammen gehört

Die Bedeutung der Kommunikation für den Erfolg Deines StartUPs ist Dir ohnehin schon klar. Es liegt auch auf der Hand, dass die Kommunikation bei einer Präsentation ebenfalls eine besondere Rolle spielt.

Dabei geht es nicht nur um das WAS Du sagst, sondern auch darum WIE Du es sagst. Welcher Gesichtsausdruck, welche Tonalität und auch welche Gesten begleiten Deine Worte. Das nennt man „nonverbale – Kommunikation“. Was Du vielleicht nicht weißt ist, dass 80% dessen was wir ausdrücken, über genau diese non-verbale Kommunikation transportiert wird.

Jetzt kannst Du vielleicht auf den Trichter kommen, dass es ja fast egal ist, was Du sagst, solange Du nur die richtige non-verbale Kommunikation wählst. Nun, das ist sicher nicht ganz falsch, aber wenn Du mit Deiner Präsentation wirklich überzeugen möchtest, dann macht erst das Zusammenspiel verbal und non-verbal genau den Unterschied aus.

Was Du aber mitnehmen solltest: Wenn Du jemanden von Deinem Business überzeugen möchtest, dann darfst Du auf Deine Kommunikation achten. Und damit sind nicht nur Deine Worte gemeint.

Nun geht es Dir ja darum, Deine Analyseergebnisse, Deine in Zahlen belegbaren Erfolge, an Deine Zuhörer zu transportieren. Mit den richtigen Worten, Gesichtsausdrücken und Gesten wird es Dir gelingen. Aber eben auch nur so und deshalb gehören Präsentationen und das Controlling ganz eng zusammen. Wie Du Dich sehr gut auf eine erfolgreiche Präsentation vor Deinem Investor vorbereiten kannst, kannst Du übrigens hier und hier nachlesen

Praesentationen im Controlling

Foto von: kasto (Bigstockphoto.com)

Was ist eigentlich eine Präsentation?

Klar, wenn Du Präsentation hörst, dann denkst Du direkt an eine größere Runde, wo der Präsentierende PowerPoint-slides vorträgt. Oder er steht am Flipchart und nutzt diese Präsentationsmethode.

Aber ist das immer so?

Nein, nach meinem Verständnis steckst Du viel häufiger in einer Präsentation. Nur, dass Du das vielleicht nicht immer realisierst.

Eigentlich ist es sogar so, dass Du auch heute schon beinahe täglich präsentierst. Jedes Mal, wenn Du jemanden von Deinen Analyseergebnissen oder Ansichten überzeugen möchtest, steckst Du streng genommen in einer Präsentation. Das erfolgt im Berufsalltag keinesfalls immer im Rahmen einer großen Präsentation, sondern häufig vielleicht auch „nur“ als kleiner Teil eines Meetings. Oder auch in einem 4-Augen-Gespräch.

Ich nenne solche Gelegenheiten gerne auch „kleine Präsentation“. Nun ist die spannende Frage, ob für solche „kleine Varianten“, andere Spielregeln gelten, als für „große Präsentationen“. Lass uns große Präsentationen daran festmachen, dass Du dann entweder vor mehreren Leuten in einem gesondert vereinbarten Termin redest, oder wo es mindestens um  eine strategische Entscheidung, wie den Einstieg eines Investors, geht.

Ich meine, dass zumindest dieselben Spielregeln zum Erfolg der „kleinen Präsentation“ beitragen, wie bei einer Großen. Natürlich wirst Du diese tagesüblichen Meetings ganz sicher nicht mit derselben Akribie vorbereiten. Aber, wenn Du zumindest ein paar Grunddinge beachtest, dann wirst Du mit deutlich größerer Wahrscheinlichkeit überzeugen und Du „übst“ gleichzeitig für eine große Präsentation.

Der wichtigste Punkt für Deinen Präsentationserfolg

Ich mag da gar nicht um den heißen Brei herumreden. Dafür ist der Punkt zu wichtig. Der aus meiner Sicht wichtigste Punkt ist:

Stell Dich auch in einem „Vier-Augen“-Gespräch auf Deinen Gesprächspartner so ein, wie Du es bei einer großen Präsentation machst. 

So kannst Du praktisch jeden Tag eine empfängerorientierte Präsentation üben. Hinterfrage Dich also bitte bei jeder Gelegenheit, was die Analyse XY für Deinen Investor/Gesprächspartner und den Erfolg Deines Unternehmens bedeutet.

Es ist mir unheimlich wichtig, dass Du den Punkt richtig verstehst. Es geht niemals um Dich und Deine persönlichen Wünsche. Das Ziel jedes Gesprächs und jeder Präsentation sollte immer die Weiterentwicklung Deines Business sein. Es geht um den Erfolg Deines StartUPs und dafür möchtest Du Deinen Gesprächspartner begeistern. Ich weiß, Du meinst, dass Du das sowieso immer machst. Aber ist das wirklich so?

Um Deinen Gesprächspartner zu überzeugen, brauchst Du zwingend eine gemeinsame (Kommunikations-) Ebene. Das fängt dann schon bei der optischen und sprachlichen Aufbereitung an. Frag Dich stets, wie Dein Gesprächspartner am leichtesten Deinen Gedanken folgen kann. Was kannst Du im Vorfeld unternehmen, um Deinem Gesprächspartner den Einstieg in das Thema zu vereinfachen? Welches Layout möchtest Du wählen? Welche Grafik könnte die Aussage der Zahlen vielleicht noch unterstützen.

Du merkst, auch im kleinen, täglichen Gespräch, kannst Du viele Elemente beachten, die bei einer großen Präsentation wichtig sind.

Diese Mühe lohnt sich und das Beste ist, wenn Du Dir dieses Mindset zur Gewohnheit werden lässt, dann geht diese Denke in Fleisch und Blut über. Es wird selbstverständlich. Und das macht Dich erfolgreicher!

Denn schließlich wirst Du dieses Mindset von nun an in jedem Kundengespräch mitbringen. Auch Gespräche mit potentiellen Geschäftspartnern werden so deutlich zielführender für Dich verlaufen.

Im Grunde ist es wie in einem echten Verkaufsgespräch. Ja, ich rede hier ganz bewusst vom Verkaufen. Wichtig ist nur, dass Du jetzt bitte nicht Verkaufen mit Dampfplauderei verwechselst.

Ich rede nicht vom Rumschwafeln, sondern von der Kommunikation, die auf den jeweiligen Gesprächspartner ausgerichtet ist und zielorientiert ausgestaltet wird. Wenn Du Dich ein wenig näher mit der eigentlichen Bedeutung des Begriffs „verkaufen“ beschäftigen möchtest, dann empfehle ich Dir dazu den Artikel „Was bedeutet verkaufen?“ von Werner Hahn.

Controlling-Präsentationen sind die Königsdisziplin

Die Präsentation vereint alle wichtigen Aspekte einer erfolgreichen Kommunikation und deshalb bezeichne ich sie auch gerne als Königsdisziplin der Kommunikation.

Nachdem ich hier für ein Controlling werbe, dass in gleichem Masse auf Leidenschaft und Kompetenz basiert, halte ich es nur für logisch, dass wir beide uns intensiv mit den Möglichkeiten und Herausforderungen von Präsentationen im Controlling beschäftigen.

Oder siehst Du das anders?

Welche Rolle spielt die Präsentation aus Deiner Sicht beim Erfolg? Ist für Dich die Präsentation von Controllingthemen eine besondere Herausforderung?

So, jetzt bist Du dran. Der Kommentarbereich hier unten gehört jetzt Dir allein. Also, leg direkt los und vergiss nicht:

Ein 5-Sterne Controlling macht Dein Business erfolgreich!

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Posted by Jörg
14. November 2015

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